Besenreiser sind kleine, erweiterte Venen, die sich in der Regel an den Beinen befinden. Sie können blau, rot oder purpurfarben sein und sind in der Regel harmlos, können aber manchmal unästhetisch sein. Eine Möglichkeit, Besenreiser zu behandeln, ist die Verödung.

Verödung ist ein medizinischer Eingriff, bei dem eine Verödungslösung in die betroffene Vene injiziert wird. Die Verödungslösung verursacht eine Entzündung der Wand der Vene, wodurch sie sich zusammenzieht und schließlich verklebt. Dadurch wird der Blutfluss in der Vene unterbunden und die Vene verschwindet allmählich.

Die Verödung wird in der Regel ambulant durchgeführt und dauert in der Regel nur wenige Minuten. Eine Betäubung ist in der Regel nicht erforderlich, da die Injektionen nur leicht schmerzhaft sein können. Nach der Behandlung kann es zu leichten Schmerzen, Schwellungen oder Blutergüssen in der behandelten Region kommen. Diese Symptome sind jedoch in der Regel mild und verschwinden innerhalb weniger Tage.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Verödung nicht für alle Arten von Venenerkrankungen geeignet ist und dass es möglicherweise mehrere Behandlungen benötigt, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Es ist auch wichtig, dass Patienten ihren Arzt über alle Medikamente, die sie einnehmen, und über bestehende Gesundheitsprobleme informieren, bevor sie sich einer Verödung unterziehen.

Insgesamt ist die Verödung eine sichere und effektive Methode zur Behandlung von Besenreisern, aber es ist wichtig, dass Patienten mit ihrem Arzt über die möglichen Risiken und Vorteile sprechen, bevor sie sich für eine Behandlung entscheiden.